1. Stammeslager der Füchse

Am 1. Mai 2026 sind wir (Die Füchse aus Leipzig) zu unserem mittlerweile dritten Lager aufgebrochen. Dieses Jahr haben wir das erste Mal selbst ein Stammeslager veranstaltet. Am Freitag, dem 1. Mai ging es um 9:30 Uhr los, was für die meisten von uns doch etwas früh war. Dann sind wir von unserem Fuchsbau in der Taborkirche zum Leipziger Hauptbahnhof gefahren. Die Fahrt nach Grimma und den Weg nach Höfgen haben wir nur mit Tagesrucksäcken bewältigt, denn unser restliches Gepäck wurde von Christian nach Höfgen gefahren. Vom Hauptbahnhof ging es mit dem Zug nach Grimma und von dort aus sind wir die restliche Strecke nach Höfgen gelaufen. Auf dem Lagerplatz angekommen haben wir erstmal eine Jurte aufgebaut, denn es war tagsüber sehr heiß und wir brauchten dringend Schatten. Danach entstand auch eine Kothe nach der anderen. Am Nachmittag haben wir (Zumindest nach den uns zur Verfügung stehenden Quellen) nichts wichtiges mehr gemacht. Den nächsten Morgen verbrachten wir mit einem Frühstück und einer Morgenrunde, am Vormittag fuhren wir mit der Fähre nach Nimbschen, um dort das Zisterienserinnenkloster Marientrohn zu besuchen. Dort gab es ein kleines Quiz für alle und zur Belohnung Kekse! Im Kloster Nimbschen lebte einst Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers. Den Nachmittag füllten wir mit verschiedenen Workshops, wie zum Beispiel Knoten. Nebenbei entstand auch unsere Stammesfahne. Am Abend gab es noch eine feierliche Tuchübergabe, nun haben wir auch die ersten Pfadfinder bei uns im Stamm. Nach einer Runde Werwolf krochen wir alle in unsere Schlafsäcke, um in den kalten Nächten nicht zu erfrieren. Am Sonntag ging es auch schon zurück nach Grimma und mit dem Zug nach Hause! Zusammengefasst hatten wir ein wunderschönes Stammeslager mit viel Spaß und vielen Keksen, dass auch dank Alma, Astrid, Christian und Daniela, unseren „Oberpfadis“ ermöglicht wurde.

Jakob und Jonas von den Füchsen mit Ideen der Sippe „Turmfalken“

Die Füchse erhalten Förderung für eine eigene Lagerküche!

Die Füchse sind seit vier Jahren in Leipzig als Pfadfinder*innen des VCP zunehmend aktiv und in 2025 erstmals bei einem Pfingstlandeslager dabei gewesen. 

Uns fehlte bislang eine Lagerküche, mit der wir uns auf Lagern aber auch zu unseren Treffen an den Wochenenden unser Essen auf Kocher und Feuer zubereiten können. Das Leibliche Wohl sowie das gemeinsame Kochen und Essen ist dabei von besonderer Bedeutung für unser Miteinander. Dank der Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden und einen Zuschuss der Taborkirchgemeinde konnten wir eine grundlegende Lagerküche anschaffen und uns erstmals auf dem Landeslager selbst verpflegen. Gaskocher, Dreibein, Feuerschale, Töpfe und den Futterbock mit spannenden Rezepten für unser Lagerleben. Auch beim Stammeslager im Pfarrgarten zum Schuljahresabschluss konnte unsere Lagerküche bereits wertvolle Dienste leisten und wir kochten unseren ersten Tschai über dem Feuer. Das Rezept unseres Tschais müssen wir zwar noch etwas weiterentwickeln, aber schon der erste Versuch stärkte unsere Gemeinschaft und wärmte herrlich.

Im September 2025 hat sich unsere erste Sippe „Die Turmfalken“ gegründet und auf deren „Wunschzettel“ stand eine Pfanne für Popcorn und Pfannkuchen um auch die Sippenstunden am Feuer kulinarisch zu feiern. Auch dieser Wunsch konnte durch die Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden erfüllt werden. Wir danken der Evangelischen Stiftung Pfadfinden des VCP herzlich für diese wertvolle Förderung!

Quelle: 🦊

Stamm Füchse auf dem Landeswölflingslager des VCP Sachsen

Seit drei Jahren gibt es den Pfadfinderstamm der Füchse in Tabor. Daher wurde es höchste Zeit nach unseren jährlichen Übernachtungswochenenden zum Schuljahresabschluss auch mal auf ein richtiges Pfadfinderlager zu fahren. Vom 9.-12.5.2024 waren 11 Wölflinge und Jungpfadfinder mit beim Landeswölflingslager des VCP in Höfgen dabei. Während der vier Tage haben wir gemeinsam mit Robin Hood einiges über Gerechtigkeit und Entscheidungsmöglichkeiten anhand von Spiel und Spaß gelernt. Insgesamt kamen über 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus verschiedenen Stämmen in Sachsen auf dem Platz zusammen. Drei Nächte übernachteten wir in Kothen, also schwarzen Zelten der Pfadfinder, kochten unser Essen über dem Feuer, sangen in unserer Jurte und konnten auf der Mulde paddeln. Höhepunkt für die 11 Füchse war sicherlich die Aufnahme und das Überreichen der Pfadfindertücher. Gut Pfad!